Datenschutzerklärung
Informationen nach Art 13 und 14 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Stand: 27.10.2026.
1. Verantwortlicher
Sauerwein Solutions, Eisenstadt, Österreich, E-Mail: info@merkichmir.at.
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die Voraussetzungen des Art 37 DSGVO liegen nach unserer Einschätzung nicht vor.
Sämtliche Systeme laufen auf einem eigenen, vom Betreiber gemieteten virtuellen Server der netcup GmbH (Daimlerstraße 25, 76185 Karlsruhe, Deutschland) im Rechenzentrum Wien, Österreich; Datenbank und Datei-Ablage liegen auf demselben Server.
2. Wer wofür verantwortlich ist
a) Die Plattform als Verantwortliche. Für den Betrieb der Plattform selbst sind wir Verantwortliche im Sinn des Art 4 Z 7 DSGVO. Dazu gehören: das öffentliche Verzeichnis der Betriebe und Vereine, Ihre Ortswahl, Ihr Benutzerkonto samt Favoriten und Benachrichtigungs-Einstellungen, die Selbsteintragung von Betrieben, unsere eigene Abrechnung mit den Betrieben, die Sicherheit der Systeme und der Versand unserer eigenen Nachrichten.
b) Die Plattform als Auftragsverarbeiterin der Betriebe. Wenn Sie bei einem Betrieb bestellen, reservieren, einen Termin oder Kurs buchen, im Onlineshop kaufen oder eine Anfrage senden, ist der Betrieb Verantwortlicher für diese Daten — er entscheidet, wozu er sie braucht (Erfüllung Ihrer Bestellung, Rückruf, Terminverwaltung, seine Kundenkartei). Wir verarbeiten diese Daten in seinem Auftrag auf unseren Servern (Art 28 DSGVO); Grundlage ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag zwischen uns und jedem Betrieb. Was der Betrieb darüber hinaus mit Ihren Daten macht, beantwortet seine eigene Datenschutzerklärung auf seiner Seite.
3. Die Verarbeitungen im Einzelnen
3.1 Besuch der Seiten (Server- und Zugriffsdaten)
Beim Aufruf verarbeitet der Server die technisch anfallenden Verbindungsdaten (IP-Adresse, aufgerufene Adresse, Zeitpunkt, Browserkennung). Zweck: Auslieferung der Seite, Fehlersuche, Abwehr von Angriffen. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Speicherdauer: Die Protokolle des Webservers werden spätestens nach 14 Tagen gelöscht.
Auf den Seiten der Plattform (nicht auf den Seiten der Betriebe) zählen wir außerdem, wie oft eine Seite aufgerufen wird: je Kalendertag und Seite eine Zahl, getrennt nur nach der Art der Herkunft (etwa Suchmaschine, soziales Netzwerk oder direkter Aufruf). Gezählt wird auf dem Server, ohne Cookie und ohne Skript im Browser; IP-Adresse, Browserkennung und die vollständige Herkunftsadresse werden dafür nicht gespeichert, ein Bezug zu einer Person entsteht nicht. Die Tageszahlen werden nach zwei Jahren gelöscht.
3.2 Sicherheitsprotokoll und Sperren
Sicherheitsrelevante Ereignisse (fehlgeschlagene und erfolgreiche Anmeldungen, Sperren, abgewiesene Zugriffe, Kundenimporte) werden mit IP-Adresse, Browserkennung, Ziel und Zeitpunkt in einem nur-anfügbaren Protokoll festgehalten; wiederholte Verstöße führen zu eskalierenden IP-Sperren von 5 Minuten bis 24 Stunden. Zweck: Missbrauchsabwehr und Nachweisfähigkeit, auch für die Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen binnen 72 Stunden (Art 33 DSGVO). Rechtsgrundlage: Art 6 Abs 1 lit f DSGVO. Kritische Ereignisse werden dem Betreiber sofort über den Messenger Telegram gemeldet (nur Ereignisdaten wie Art, Zeitpunkt und IP-Adresse, keine weiteren Gastdaten). Häufen sich Verstöße am Internetanschluss eines Betriebs, an dem seine Geräte arbeiten, wird dieser Anschluss für 10 Minuten für neue Anmeldungen, Gerätekopplungen und Tischbestellungen gesperrt; bereits angemeldete Geräte laufen weiter. Speicherdauer: Einträge des Sicherheitsprotokolls werden nach zwölf Monaten gelöscht — mit einer Ausnahme: Einträge zu fehlenden Pflichtbelegen, zu Ausfällen der Registrierkassensignatur und zum Archivstau des Datenerfassungsprotokolls (§ 8, § 17 RKSV) sind zugleich Nachweise der Registrierkasse und bleiben wie deren Belege sieben Jahre aufbewahrt (§ 132 BAO); IP-Sperren enden von selbst nach längstens 24 Stunden.
Technische Fehlerprotokolle: Tritt bei der Nutzung unserer Webseiten, der Kassa oder der Geräteansichten ein technischer Fehler auf, speichern wir automatisch ein Fehlerprotokoll. Es enthält Zeitpunkt, Fehlercode, die betroffene Seite bzw. Funktion (ohne Adressparameter), den betroffenen Betrieb, Browser- und Gerätetyp, Bildschirmgröße, die letzten Bedienschritte auf der Seite (welche Schaltfläche oder Seite, ohne eingegebene Inhalte) sowie bei angemeldeten Mitarbeitern des Betriebs deren Benutzerkennung. Inhalte von Formularen und Bestellungen sowie IP-Adressen werden nicht gespeichert; in technischen Fehlermeldungen enthaltene E-Mail-Adressen und Zugangsdaten werden vor dem Speichern unkenntlich gemacht, längere Ziffernfolgen (ab sieben Stellen) bis auf die letzten zwei Stellen. Bei schwerwiegenden Störungen erhält der Plattformbetreiber eine Benachrichtigung über Telegram mit Fehlercode, betroffener Funktion und Name des betroffenen Betriebs. Zweck ist das Erkennen und Beheben von Störungen sowie die Sicherheit unseres Dienstes (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; gegenüber Betrieben zugleich Vertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Zugriff hat ausschließlich der Plattformbetreiber. Die Protokolle werden 90 Tage nach dem letzten Auftreten des Fehlers automatisch gelöscht.
3.3 Ortswahl und Standort-Knopf
Ihre Ortswahl merken wir in einem Cookie auf
Ihrem Gerät (merki_ort, 180 Tage) — es enthält nur das
Ortskürzel, keine Kennung Ihrer Person. Wenn Sie den Standort-Knopf
verwenden, sendet Ihr Browser die Koordinaten einmalig im
Anfragekörper an unseren Server; die Antwort nennt nur den
nächstgelegenen Ort (höchstens 30 km). Die Koordinaten werden
nicht gespeichert und stehen nie in einer Adresszeile
oder einem Protokoll. Rechtsgrundlage: Vertragsanbahnung bzw.
berechtigtes Interesse (Art 6 Abs 1 lit b/f DSGVO); die
Standortfreigabe im Browser ist freiwillig.
3.4 Karte und Geodaten der Betriebe
Die Karte auf Betriebsseiten wird vollständig von unserem Server ausgeliefert: Kartenkacheln holt unser Server einmalig von OpenStreetMap und speichert sie zwischen; die Koordinaten eines Betriebs ermittelt unser Server einmalig aus der Betriebsanschrift über Nominatim (OpenStreetMap). Ihr Browser nimmt dabei zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu fremden Servern auf; übertragen wird nur die Anschrift des Betriebs, nie ein Gastdatum.
3.5 Bestellung (im Auftrag des Betriebs)
Für eine Bestellung erheben wir: Name, Telefonnummer, optional E-Mail-Adresse, bei Lieferung die Lieferanschrift, Ihre Bestellpositionen samt Sonderwünschen und Anmerkung, Zahlungsart, Zeitpunkt sowie den Stand der zum Bestellzeitpunkt geltenden Betriebs-AGB. Verantwortlicher ist der Betrieb; Zweck ist die Abwicklung Ihrer Bestellung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO). Ohne Name und Telefonnummer kann die Bestellung nicht bearbeitet werden. Ihre Bestellung erscheint auf den Empfangsgeräten des Betriebs (Kassenterminal, Küchen- und Thekenmonitore, Bondrucker im Lokal); diese Geräte stehen beim Betrieb, nicht bei Dritten. Speicherdauer: Bestellungen sind Geschäftsbelege des Betriebs und werden sieben Jahre aufbewahrt (§ 132 BAO).
Damit die Geräte des Betriebs (Kassen- und Empfangs-App) eine neue Bestellung auch im Ruhezustand melden, schicken wir über den Push-Dienst Firebase Cloud Messaging von Google einen Weckruf an die App. Er enthält nur die Art des Ereignisses und gegebenenfalls die Bestellnummer, nie Namen, Telefonnummern, Anschriften oder Bestellinhalte; die App holt alles Weitere unmittelbar von unserem Server. Gespeichert wird dafür je Gerät eine Push-Kennung; sie wird gelöscht, wenn das Gerät entbunden wird oder sich 60 Tage nicht mehr meldet.
Hat der Betrieb die Plattform-Anbindung gebucht, erreichen uns auch Bestellungen, die Sie über eine Lieferplattform bei ihm aufgeben, über den Schnittstellendienst Mergeport. Wir verarbeiten sie wie Bestellungen über unsere Seiten im Auftrag des Betriebs und melden den Bearbeitungsstand an die Lieferplattform zurück. Für Ihre Angaben auf der Lieferplattform selbst gilt deren Datenschutzerklärung.
Rufen Sie über den QR-Code am Tisch das Personal (Kellnerruf), speichern wir Tisch, Art des Rufs, einen von Ihnen freiwillig eingegebenen kurzen Text und den Zeitpunkt; diese Angaben werden nach 30 Tagen gelöscht.
Der Betrieb erhält zusätzlich eine Kundenkartei: Aus Ihren Bestellungen wird je Betrieb ein Kundendatensatz geführt (Name, Telefon, E-Mail, bekannte Lieferadressen, Herkunftskanal), damit der Betrieb Stammkunden erkennt und Tipparbeit spart. Diese Kartei ist streng je Betrieb getrennt (Mandantentrennung auf Datenbankebene); kein Betrieb sieht Daten eines anderen, und die Plattform führt keine betriebsübergreifenden Gastprofile.
3.6 Termine, Reservierungen und Anfragen (im Auftrag des Betriebs)
Termin- und Kursbuchungen, Tischreservierungen und das Anfrageformular erheben Name, Telefon und/oder E-Mail, Anliegen, Wunschzeit bzw. Erreichbarkeit. Zweck: Termin- und Reservierungsverwaltung bzw. Beantwortung durch den Betrieb (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO; Verantwortlicher ist der Betrieb). Terminbestätigungen können einen Kalendereintrag (ICS) enthalten. Speicherdauer: Erledigte Anfragen sowie vergangene Termine und Reservierungen werden spätestens zwölf Monate nach dem Termin bzw. der Erledigung gelöscht, sofern der Betrieb sie nicht früher löscht; Vorgänge mit Zahlungsbezug sind Geschäftsbelege und werden sieben Jahre aufbewahrt (§ 132 BAO).
3.7 Benutzerkonto (Gäste)
Ein Konto ist freiwillig — bestellen können Sie auch als Gast. Beim Konto verarbeiten wir: E-Mail-Adresse, Anzeigename, Kennwort (nur als scrypt-Prüfsumme, nie im Klartext), Zeitpunkt der E-Mail-Bestätigung, Sitzungen (nur als SHA-256-Prüfsumme des Sitzungsschlüssels, Laufzeit 7 Tage), Ihre Lieblingsbetriebe (Favoriten) und Ihre Benachrichtigungs-Einstellungen. Zweck: Kontoführung, Anzeige Ihrer Bestellungen, Neuigkeiten Ihrer Favoriten (Aktionen und Veranstaltungen im Konto sowie — auf Wunsch — per Telegram). Rechtsgrundlage: Vertrag (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO).
Neue Bestellungen werden Ihrem Konto nur bei bestehender Anmeldung zugeordnet, nie allein über die getippte E-Mail-Adresse (Kontoübernahme-Schutz). In der Bestellübersicht Ihres Kontos zeigen wir zusätzlich Bestellungen an, die mit derselben E-Mail-Adresse als Gast aufgegeben wurden — das aber erst, nachdem Sie diese E-Mail-Adresse über den zugesandten Link bestätigt haben (Schutz vor fremder Einsichtnahme). Zum Löschen Ihres Kontos genügt eine formlose Nachricht an info@merkichmir.at; die Bestellbelege bleiben dann beim jeweiligen Betrieb (gesetzliche Aufbewahrung), verlieren aber den Bezug zu Ihrem Konto.
3.8 Zahlung
Bei Online-Zahlung werden Sie zu einer Bezahlseite des Zahlungsdienstleisters geleitet. Die Zahlung läuft über Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., Irland) auf das Konto des jeweiligen Betriebs — der Betrieb ist Zahlungsempfänger; technisch vermittelt eine zentrale Zahlungsschnittstelle des Betreibers. Kartendaten geben Sie ausschließlich beim Zahlungsdienstleister ein; weder der Betrieb noch die Plattform sehen sie jemals. An die Zahlungsschnittstelle übermitteln wir Bestellkennung, Betrag, Positionsnamen und — optional — Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse für die Zahlungsbestätigung. Kommt kein Vertrag zustande (der Betrieb nimmt nicht rechtzeitig an), wird automatisch vollständig erstattet — einschließlich unserer Provision. Rechtsgrundlage: Vertragserfüllung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO). Stripe ist für die eigentliche Zahlungsabwicklung eigenständiger Verantwortlicher; Details in der Datenschutzerklärung von Stripe.
3.9 E-Mail-Versand
Pflichtnachrichten (Bestellbestätigung, Absage, Terminbestätigung, Kennwort-Link, Konto-Bestätigung) versenden wir über den Dienstleister Brevo (Sendinblue GmbH, Berlin — Auftragsverarbeiter, EU) von der Adresse post@post.merkichmir.at. Öffnungs- und Klickverfolgung ist für diese Nachrichten im Versandkonto deaktiviert. Nachrichten ohne gesetzliche Aufbewahrungspflicht werden nach 90 Tagen aus dem Protokoll entfernt (einstellbar); aufbewahrungspflichtige Belege bleiben sieben Jahre (§ 132 BAO).
Werbliche Nachrichten laufen — falls überhaupt — über einen getrennten Absender (news@news.merkichmir.at), ausschließlich mit vorheriger Einwilligung (§ 174 TKG 2021, Art 6 Abs 1 lit a DSGVO) und stets mit Ein-Klick-Abmeldung. Eine Abmeldung oder Beschwerde sperrt die Adresse für Werbung dauerhaft (Sperrliste); Pflichtpost bleibt davon unberührt. Einen plattformweiten Gäste-Newsletter gibt es nicht. Sie können sich ausschließlich beim einzelnen Betrieb anmelden, und Ihre Einwilligung gilt dann auch nur für diesen — nicht für andere Betriebe und nicht für uns. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie sie über einen Link in einer Bestätigungsnachricht bestätigen (Double-Opt-In); ohne diese Bestätigung wird der Eintrag nach kurzer Frist gelöscht. Gespeichert werden dabei Ihre Adresse, der Zeitpunkt, der Wortlaut der Erklärung, der Ihnen angezeigt wurde, und der Zeitpunkt Ihrer Bestätigung — das ist der Nachweis nach Art 7 Abs 1 DSGVO. Melden Sie sich ab, bleibt der Eintrag als Beleg dafür bestehen, dass die Abmeldung beachtet wurde. Betriebe können zusätzlich bei der Eintragung freiwillig (nicht vorangekreuzt, nicht gekoppelt) in Nachrichten über Neuerungen einwilligen; der Zeitpunkt dieser Einwilligung wird ebenfalls gespeichert.
3.10 Telegram-Benachrichtigungen (freiwillig)
Betriebe und — mit Kundenkonto — Gäste können Benachrichtigungen über den Messenger Telegram erhalten (z. B. „Bestellung angenommen“, Neuigkeiten der Lieblingsbetriebe). Das passiert nur, wenn Sie den Chat selbst über einen Verknüpfungslink starten; ohne diesen Schritt kann unser Bot niemandem schreiben. Gespeichert werden Chat-Kennung, Vorname laut Telegram und Zweck der Verknüpfung. Mit /stop im Chat oder über die Schalter in Ihrem Konto beenden Sie die Nachrichten jederzeit; welche Arten von Nachrichten Sie erhalten, wählen Sie im Konto. Rechtsgrundlage: Ihre aktive Verknüpfung (Art 6 Abs 1 lit a/b DSGVO).
Hinweis Drittland: Telegram (Telegram FZ-LLC, Dubai/VAE) erhält dabei zwangsläufig die Nachrichteninhalte (z. B. Bestellnummer und Status). Wer das nicht möchte, nutzt Telegram einfach nicht — alle Informationen stehen auch auf der Statusseite und per E-Mail zur Verfügung.
3.11 Selbsteintragung von Betrieben
Bei der Eintragung eines Betriebs verarbeiten wir die Angaben des Eintragenden (E-Mail, Name, Branche, Ort, Telefon, Ansprechpartner, IP-Adresse zum Missbrauchsschutz) und senden einen Bestätigungslink; erst die Bestätigung legt Konto, Unternehmen und Betrieb an. Rechtsgrundlage: Vertragsanbahnung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO), IP-Speicherung Art 6 Abs 1 lit f DSGVO. Die Bestätigung der Telefonnummer ist freiwillig; wählen Sie sie, senden wir einen sechsstelligen Code per SMS über den Telefonanbieter Zadarma (gespeichert wird nur eine Prüfsumme des Codes). Nach Vertragsabschluss senden wir dem Betrieb eine Willkommensnachricht mit Zugangslink, gebuchten Paketen und Ansprechpartner (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO).
3.12 KI-Dienste (Speisekarten, Übersetzungen, Hilfe-Assistent)
Lädt ein Betrieb ein Foto oder PDF seiner Speisekarte hoch, wird die Datei zur Strukturerkennung an die Schnittstelle von Anthropic übermittelt. Verarbeitet wird ausschließlich die Speisekarte des Betriebs — niemals Gastdaten. Der Betrieb stößt den Vorgang selbst an und prüft das Ergebnis vor der Übernahme. Anthropic PBC hat ihren Sitz in den USA und ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art 45 DSGVO).
Mit demselben Dienst übersetzen wir auf Wunsch des Betriebs Artikel- und Speisekartentexte in andere Sprachen (etwa für die Küche); übermittelt werden nur diese Texte. Der Hilfe-Assistent im Verwaltungsbereich beantwortet Fragen angemeldeter Mitarbeiter der Betriebe. An Anthropic gehen dabei nur die Frage — vorher maskiert wie bei den Fehlerprotokollen (Abschnitt 3.2) — sowie Menüpfade und Hilfetexte; Name des Betriebs, Kennungen und Name des Fragenden werden nicht übermittelt. Bitte geben Sie in eine Hilfefrage keine Gastdaten ein. Die Fragen halten wir 90 Tage fest, um Antworten zu prüfen und Missbrauch zu erkennen; dann werden sie gelöscht. Rechtsgrundlage: Vertragserfüllung bzw. berechtigtes Interesse (Art 6 Abs 1 lit b/f DSGVO).
3.13 Abrechnung mit den Betrieben (Herkunfts-Zurechnung)
Damit unsere Provision nur dort anfällt, wo
die Plattform den Gast tatsächlich vermittelt hat, wird der Weg zum
Betrieb vermerkt. Tippen Sie im Schaufenster — auf einer Ortsseite, in
einem Suchergebnis, im Veranstaltungshinweis oder auf einer
gekennzeichneten Anzeige — auf einen Betrieb oder scannen Sie den
QR-Code eines Flyers von merkichmir, führt der Weg über eine
Übergabeadresse von uns (/weiter/…). Sie leitet Sie
unmittelbar weiter und setzt dabei auf der Adresse dieses einen
Betriebs ein Herkunfts-Cookie (merki_von). Sein Inhalt
sind das Wort „schaufenster“, die Quelle des Klicks, dessen Zeitpunkt
und bei Flyern gegebenenfalls eine Kennung der Druckauflage. Es gilt
24 Stunden.
Wege, die der Betrieb selbst gelegt hat — der Bestellknopf auf seiner eigenen Webseite, sein QR-Code am Tisch oder auf Rechnung und Verpackung, der Verweis aus seiner Nachricht —, setzen dieses Cookie nie.
Dieses Cookie enthält keine Kennung Ihrer Person — im Augenblick des Klicks sind Sie uns unbekannt und sollen es bleiben. Es gilt nur für die Adresse des einen Betriebs, wird nicht über Websites hinweg ausgelesen, und es gibt weder Geräte-Fingerabdrücke noch geräteübergreifende Wiedererkennung. Zusätzlich zählen wir, wie oft von einer Ortsseite aus zu einem Betrieb oder über eine Anzeige weitergegangen wurde — als reine Tagessumme je Ziel, ohne IP-Adresse, ohne Uhrzeit, ohne jedes Merkmal des Besuchs. Diese Zahlen lassen sich keiner Person zuordnen. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an korrekter Abrechnung (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO).
Bestellen Sie nach einem solchen Besuch, vermerkt der Betrieb in seiner Kundenkartei, dass und seit wann Sie über merkichmir zu ihm gekommen sind, mit welcher Quelle und mit welcher Bestellung. Erkannt werden Sie dabei nur über die Angaben Ihrer Bestellung (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Kundenkonto), nie über Merkmale Ihres Geräts. Der Vermerk dient ausschließlich der Abrechnung zwischen uns und diesem Betrieb, ist für keinen anderen Betrieb sichtbar, beeinflusst weder Preis noch Behandlung Ihrer Bestellung und wird mit Ihrem Kundendatensatz gelöscht. Der Plattformbetreiber kann einzelne Gäste auf Antrag oder aus Kulanz von der Zurechnung ausnehmen; das wirkt nur für künftige Bestellungen. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an korrekter Abrechnung (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO).
Braucht das Ihre Einwilligung? Wir sagen offen, dass diese Frage noch nicht abschließend geklärt ist. Der Herkunfts-Vermerk dient der Abrechnung zwischen uns und dem Betrieb und nicht dem Dienst, den Sie angefordert haben; ob er deshalb unter die Ausnahme des § 165 Abs 3 TKG 2021 fällt, lassen wir derzeit rechtlich prüfen. Bis zur Klärung bleibt er auf das beschriebene Minimum beschränkt — ohne Personenkennung, auf die Adresse eines Betriebs begrenzt, 24 Stunden.
3.14 Registrierkasse der Betriebe (Belegsignatur)
Betriebe mit Kassenmodul erstellen ihre Kassenbelege in diesem System. Zur gesetzlich vorgeschriebenen Signatur (§ 131b BAO, Registrierkassensicherheitsverordnung) werden die Belegdaten — Beträge je Steuersatz, Zahlungsart, Kassen- und Belegnummer, Zeitpunkt — an den Signaturdienst fiskaly GmbH (Wien, Österreich) übermittelt und dort im Datenerfassungsprotokoll signiert. Namen von Gästen enthalten diese Belegdaten nicht. Verantwortlicher ist der jeweilige Betrieb; die Belege werden sieben Jahre aufbewahrt (§ 132 BAO).
3.15 Domainbestellung der Betriebe
Bestellt ein Betrieb über die Plattform eine eigene Internet-Adresse, übermitteln wir seine Inhaberdaten (Firmenwortlaut bzw. Name, Anschrift, E-Mail, Telefon) an den Registrar netcup GmbH und über diesen an die jeweilige Vergabestelle (für .at: nic.at GmbH, Salzburg); ohne diese Angaben ist keine Registrierung möglich (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO). Die Namenszonen der Adressen liegen auf Nameservern des Betreibers (bei netcup) und — als zweiter Standort — bei IPAX (Österreich); Zonen enthalten nur Domainnamen und Serveradressen, keine Gastdaten.
3.16 Besuchsplanung unseres Außendienstes
Damit unsere Außendienstmitarbeiter denselben Betrieb nicht mehrfach aufsuchen, erfassen wir vor einem Besuch den Namen und die Geschäftsanschrift des Betriebs, den geplanten Besuchstag und das Ergebnis des Gesprächs aus einer festen Auswahl (zum Beispiel „kein Interesse“, „will Demo“). Wir speichern keine Namen von Personen, keine Telefonnummern und keine E-Mail-Adressen, keine Freitexte. Enthält der Name eines Einzelunternehmens den Namen des Inhabers, ist das ein personenbezogenes Datum. Die Angaben erheben wir nicht beim Betrieb selbst (Art 14 DSGVO): Die Anschrift stammt aus dem Österreichischen Adressregister des BEV. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer geordneten Geschäftsanbahnung (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Einträge ohne Vertragsabschluss löschen wir spätestens ein Jahr nach Ende der jeweiligen Besuchssperre. Sie können der Verarbeitung jederzeit widersprechen (Art 21 DSGVO); dann besuchen wir Sie nicht mehr. Wünscht ein Betrieb keinen Besuch, tragen wir das dauerhaft ein.
Anrufer-Erkennung. Ruft ein Gast beim Betrieb an und hat der Betrieb die Anrufer-Erkennung eingeschaltet, wird die Rufnummer des Anrufers vom Bestelltelefon an das Kassensystem des Betriebs übermittelt, um den Gast in der Kundenkartei des Betriebs zu erkennen und die telefonische Bestellung aufzunehmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b und f DSGVO). Der Hinweis wird an der Kassa höchstens bis zum Ende des Gesprächs plus der vom Betrieb eingestellten Haltezeit (ab Werk 10 Minuten) angezeigt; die Rufnummer wird nach 24 Stunden gelöscht. Unterdrückte Nummern werden nicht übermittelt. Ruft der Betrieb einen Gast über „Anrufen“ zurück, wird die Nummer aus der Kundenkartei an das Bestelltelefon übergeben.
Einladungs-Bon. Bestellst du ohne Kundenkonto bei einem Betrieb, kann er dir einen Einladungs-Bon mit QR-Code ausdrucken. Auf dem Bon stehen nur dein Vorname und der Name des Betriebs; der QR-Code enthält keine Personendaten, sondern nur einen zufälligen Einmal-Link. Damit wir deine Daten bei einer Registrierung übernehmen können, speichern wir dazu Name, Telefonnummer und – bei Lieferung – die Lieferanschrift deiner Bestellung. Diese Vorschlagsdaten werden höchstens 14 Tage aufbewahrt und danach automatisch gelöscht; sie werden sofort gelöscht, sobald du die Einladung einlöst, nach fünf falschen Eingaben der Telefonnummer oder wenn deine Kundendaten beim Betrieb gelöscht werden. Übernommen werden die Daten erst, wenn du die Registrierung selbst absendest und dabei die Telefonnummer deiner Bestellung angibst. Wählst du dabei „<Betrieb> darf meine Adressen nutzen“, darf dieser Betrieb deine im Konto gespeicherten Adressen verwenden (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); du kannst das jederzeit in deinem Konto unter „Betriebe mit Zugriff“ widerrufen. Damit derselbe Gast nicht bei jeder Bestellung eine Einladung bekommt, vermerkt der Betrieb in seiner Kundenkartei den Zeitpunkt der letzten Einladung. Die Zahl ausgegebener und eingelöster Einladungen wird je Betrieb nur als Summe ohne Personenbezug gezählt.
3.17 Unser Kundencenter, Interessenten und Preisvergleich
Für Anfragen von Betrieben und Interessenten an uns sind wir Verantwortliche. Melden Sie sich bei uns — per Telefon, SMS, E-Mail, Telegram oder über ein Formular auf unseren Seiten —, legen wir einen Vorgang an: Ihre Rufnummer, E-Mail-Adresse oder Telegram-Kennung, den Zeitpunkt, bei Anrufen Dauer, Wartezeit und Ergebnis, den Inhalt Ihrer Nachricht samt Anhängen sowie unsere Gesprächsnotizen. Telefonie und SMS laufen über den Telefonanbieter Zadarma, E-Mails über unser Postfach bei netcup, Telegram-Nachrichten über unser Telegram-Geschäftskonto.
Gespräche mit unserem Kundencenter können aufgezeichnet werden. Rufen Sie uns an, weist eine Ansage vor Gesprächsbeginn darauf hin; rufen wir Sie an, sagen wir die Aufzeichnung zu Beginn des Gesprächs selbst an. Die Aufnahme bleibt bei Zadarma; wir rufen sie nur bei Bedarf über einen kurzlebigen Link ab, und jeder Abruf wird protokolliert. Zadarma erstellt von aufgezeichneten Gesprächen eine maschinelle Abschrift, die wir beim Vorgang ablegen.
Über neue Anrufe, Anfragen und Nachrichten benachrichtigen wir unsere eigenen Mitarbeiter: auf deren Diensthandys über Firebase Cloud Messaging nur mit einer Vorgangskennung, ohne Namen und Rufnummer; über Telegram nur mit der Art der Anfrage und einem Link in unser Kundencenter, ohne Namen, Rufnummer, Anschrift oder Inhalt (zu Telegram siehe Abschnitt 3.10). Bei einem Anruf holt die App auf dem Diensthandy danach über eine gesicherte Verbindung von unserem Server, wer anruft (Firma bzw. Betrieb, Name, Rufnummer), und zeigt dies in der Anrufmeldung an, auch auf dem Sperrbildschirm des Diensthandys. Ruft jemand direkt auf dem Diensthandy an, übermittelt die App die Rufnummer zur Zuordnung über dieselbe gesicherte Verbindung an unseren Server; wir speichern sie dabei nicht.
Damit dringende Anliegen nicht untergehen, lassen wir jede eingehende Nachricht an unser Kundencenter (E-Mail, SMS, Telegram, Formular-Anfrage, Rückrufwunsch, Supportfrage) und die maschinelle Abschrift aufgezeichneter Gespräche über die Schnittstelle von Anthropic nach ihrer Dringlichkeit einstufen (dringend, normal, unwichtig). Übermittelt werden nur Betreff und Text der Nachricht, gekürzt auf höchstens 2.000 Zeichen, und die Angabe, ob Sie bereits Kunde sind; E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Kontonummern (IBAN) und Links machen wir vorher unkenntlich. Anhänge, Absender, Ihr Name aus unseren Beständen und Ihr Unternehmen werden nicht übermittelt. Das Ergebnis — Stufe, Thema und ein Satz Begründung — legen wir beim Vorgang ab. Es bestimmt nur, wie unsere Mitarbeiter benachrichtigt werden (dringend mit Alarmton, unwichtig ohne Ton), nie, ob Ihre Nachricht bearbeitet wird. Bei einer Nachricht holt die App auf dem Diensthandy über dieselbe gesicherte Verbindung, von wem sie stammt (Firma bzw. Betrieb oder Name), und das Ergebnis der Einstufung. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer raschen Bearbeitung dringender Anliegen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO); Anthropic PBC ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert (Art 45 DSGVO, siehe Abschnitt 3.12).
Führt eine Anfrage zu Gesprächen über eine Zusammenarbeit, führen wir Sie als Interessenten mit Name, Betrieb, Kontaktwegen, Stand der Gespräche und Notizen. Interessenten, mit denen kein Vertrag zustande kommt, löschen wir 24 Monate nach der letzten Änderung bzw. dem letzten Kontakt. Ebenso löschen wir Formular-Anfragen samt der dabei erfassten IP-Adresse und Kontakte, die keinem Kunden zugeordnet sind, 24 Monate nach dem letzten Kontakt.
Im Preisvergleich (merkichmir.at/vergleichen) erheben wir Betriebsname, Ihren Namen, Telefonnummer, optional Ihre E-Mail-Adresse, Postleitzahl, Ort, Ihren heutigen Anbieter, die Zahl Ihrer Kassen und Ihre Anmerkungen, um Ihnen ein Angebot zu machen. Nach drei Jahren anonymisieren wir die Angaben; erhalten bleiben nur Postleitzahl, Ort und die Zahlen des Vergleichs.
Rechtsgrundlage ist die Anbahnung und Erfüllung eines Vertrags mit Ihnen (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO), im Übrigen unser berechtigtes Interesse an der Bearbeitung Ihres Anliegens (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Vorgänge von Kunden, mit denen ein Vertrag besteht oder bestand oder an denen eine Rechnung hängt, werden sieben Jahre aufbewahrt (§ 132 BAO); alle übrigen Vorgänge samt Abschriften und Notizen löschen wir 24 Monate nach dem letzten Kontakt; technische Rohmeldungen der Telefon- und Nachrichtendienste löschen wir nach 30 Tagen. Auf Ihren Antrag stellen wir alle Daten zu Ihrer Rufnummer, E-Mail-Adresse oder Telegram-Kennung zusammen (Art 15 DSGVO) oder anonymisieren sie, soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht; eine Aufnahme bei Zadarma wird dabei gesondert gelöscht.
3.18 Fernhilfe für die Geräte der Betriebe
Auf Wunsch des Betriebs können wir in der merkichmir-App auf einem Gerät des Betriebs Fernhilfe leisten. Sie beginnt erst, wenn eine Person am Gerät im Hinweisfenster „Erlauben“ wählt. Dann sehen wir bis zu 30 Minuten lang nur, was diese App anzeigt — andere Apps und der übrige Bildschirm bleiben unsichtbar — und können in der App tippen und schreiben. Auf dem Bildschirm können dabei Gästedaten stehen, etwa Namen, Telefonnummern, Anschriften und Bestellungen. Die Bilder gehen nur über unseren eigenen Server, werden nicht aufgezeichnet und nicht gespeichert. Ein rotes Band zeigt die laufende Fernhilfe an; mit ihm oder durch Verlassen der App endet sie jederzeit. Im Prüfprotokoll des Betriebs halten wir nur Anfrage, Beginn, Ende, Dauer und ausgelöste Wartungsbefehle fest, nie Bildinhalte oder Eingaben. Wartungsbefehle ohne Bildschirmeinsicht (neu laden, Zwischenspeicher leeren, Probedruck, Probeton, nach Aktualisierung suchen, Gerätezustand abfragen) übermitteln uns nur technische Angaben wie App-Fassung, Netz, Akkustand, Druckerverbindung und die letzten Fehlermeldungen der App. Für Gästedaten handeln wir dabei als Auftragsverarbeiter des Betriebs (Art 28 DSGVO); gegenüber dem Betrieb ist die Fernhilfe Teil der Vertragserfüllung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO).
3.19 Datensicherung und Testumgebung
Damit keine Daten verloren gehen, sichern wir die Datenbank stündlich sowie Datenbank, Bilder und Einstellungen täglich. Die Sicherungen werden vor dem Verlassen des Servers verschlüsselt und von einem zweiten Standort bei IPAX (Österreich) abgeholt, der auf unseren Server nur lesend zugreift. Am Server bleiben sie bis zu zwölf Monate, am zweiten Standort gestaffelt bis zu acht Jahre, weil sie zugleich die Kassenbelege und Aufzeichnungen der Betriebe sichern (§ 132 BAO). Bilder sichern wir je Datei einmal; ein gelöschtes oder ersetztes Bild bleibt in der Sicherung am Server noch 30 Tage. Gelöschte Daten verschwinden deshalb aus den Sicherungen erst mit deren Ablauf; eingespielt wird eine Sicherung nur zur Wiederherstellung nach einem Ausfall und zur regelmäßigen Rückspielprobe. Rechtsgrundlage: Art 6 Abs 1 lit f und Art 32 DSGVO.
Änderungen prüfen wir auf einem eigenen, getrennten Testserver bei netcup mit einer Kopie der Daten, die vor dem Einspielen in einer abgeschotteten Umgebung anonymisiert wird: Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Straßen werden durch Platzhalter ersetzt, Freitexte, Abschriften, IP-Adressen und Bankdaten geleert, Sitzungen und Zugangsschlüssel gelöscht. Erhalten bleiben Firmen- und Betriebsnamen, Postleitzahl und Ort. Der Testserver ist nicht öffentlich zugänglich und sendet keine Nachrichten an Gäste oder Betriebe. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse an fehlerfreien Änderungen (Art 6 Abs 1 lit f in Verbindung mit Art 6 Abs 4 und Art 32 DSGVO).
3.20 Kamera im Verwaltungsbereich
Zum Erfassen von Strichcodes kann im Verwaltungsbereich die Kamera des Geräts verwendet werden. Das Bild wird nur im Browser ausgewertet; zu uns gelangt nur die erkannte Zeichenfolge. Bilder werden weder übertragen noch gespeichert. Die Kamerafreigabe erteilen Sie im Browser.
4. Cookies — die vollständige Liste, und warum es keinen Banner gibt
Wir setzen ausschließlich eigene (First-Party-)Cookies. Es gibt
kein fremdes Werbenetz, kein Statistik-Werkzeug Dritter und
kein Zählpixel — Ihr Browser nimmt beim Besuch keinen Kontakt
zu Dritten auf. Die Einwilligungspflicht des § 165 Abs 3 TKG 2021
gilt nicht für Speicherungen, die unbedingt erforderlich sind, um
einen von Ihnen ausdrücklich gewünschten Dienst bereitzustellen.
Darauf beschränken wir uns — mit einer Ausnahme, die
wir lieber nennen als verschweigen: Der Herkunfts-Vermerk
merki_von dient der Abrechnung zwischen uns und dem
Betrieb. Ob er einwilligungsfrei zulässig ist, wird derzeit rechtlich
geprüft (Abschnitt 3.13). Alles Übrige ist für den Betrieb der Seite
notwendig — deshalb gibt es keinen Zustimmungsbalken:
| Cookie | Zweck | Inhalt | Laufzeit |
|---|---|---|---|
merki_sid | Anmeldung (Sitzung) | Zufallsschlüssel (der Server speichert nur die Prüfsumme) | 7 Tage |
mk_konto | Anzeige „angemeldet“ im Seitenkopf | nur „1“, kein Geheimnis | 7 Tage, gemeinsam mit der Sitzung |
merki_ort | Ihr gewählter Ort | Ortskürzel | 180 Tage |
merki_korb | Warenkorb je Betrieb | zufällige Korbkennung | 7 Tage |
merki_aktionscode | von Ihnen eingegebener Aktionscode | der Code | 7 Tage |
merki_von | Zurechnung „über das Schaufenster gekommen“ (Abrechnung Plattform–Betrieb) | das Wort „schaufenster“, die Quelle des Klicks (etwa „ortsseite“ oder „flyer“), dessen Zeitpunkt und bei Flyern gegebenenfalls die Auflage | 24 Stunden |
merki_eigen | Kennzeichen „eigener Weg des Betriebs“ (kennzeichnet einen eigenen Weg des Betriebs) | Kanalwort | 24 Stunden |
merki_ebene | technischer Betrieb der Bestell-Ebene auf der eigenen Webseite eines Betriebs | nur „1“ | 24 Stunden |
merki_tisch | Ihr Tisch beim Bestellen am Tisch (nach dem Scannen des Tischcodes) | Tischkennung und eine Prüfmarke des Tischcodes (wird beim Erneuern des Codes ungültig) | 4 Stunden |
merki_laden | Warenkorb des Onlineshops je Betrieb | zufällige Korbkennung | 7 Tage |
merki_ansicht | Verwaltungsansicht des Betreibers (30 Minuten) bzw. Geräte-Ausweis eines Betriebsmonitors, nur auf dessen eigener Adresse | Zufallskennung | 30 Minuten bzw. bis 1 Jahr |
merki_connect | Wiedererkennung eines vom Betrieb fest gebundenen Anzeigebildschirms, nur unter merkichmir.at/connect | Zufallsschlüssel (der Server speichert nur die Prüfsumme) | 1 Jahr |
merki_anrufalarm | Geräte-Ausweis der Handy-App unserer Mitarbeiter für Anrufalarm und Kundencenter, nur unter deren eigener Adresse | Zufallsschlüssel (der Server speichert nur die Prüfsumme) | 1 Jahr |
grund | Farbdarstellung hell/dunkel im Verwaltungsbereich | „hell“ oder „dunkel“ | 1 Jahr |
gs_neu | Übergabe eines soeben erzeugten Gutscheincodes im Verwaltungsbereich (der Code wird nirgends gespeichert) | der Gutscheincode | 10 Minuten |
Der Prüfwert gegen untergeschobene Formulare (CSRF) ist kein Cookie, sondern ein aus der Sitzung abgeleitetes verstecktes Formularfeld.
Zwei weitere Merkzeichen setzt allein die Bedienoberfläche im Verwaltungsbereich bzw. an der Kassa, ohne Bezug zu einer Person: merki_herkunft (welcher Menüzweig aufgeklappt ist, 180 Tage) und merki_tischansicht (Tischplan oder Liste, 1 Jahr). Ebenfalls nur für Mitarbeiter merkt der Browser im localStorage des Geräts einen noch offenen Kassenbon (ohne Kundendaten) und unvollendete Gesprächsnotizen unseres Kundencenters; sie verlassen das Gerät erst beim Speichern.
Damit Ihre Eingaben an der Kasse eine
Prüf-Rückleitung überstehen (etwa wenn eine Wunschzeit nicht mehr
verfügbar ist), merkt Ihr Browser die Formularwerte im
sessionStorage des Geräts. Sie bleiben in diesem einen
Browser-Tab, werden mit dem Schließen des Tabs gelöscht und erst beim
Absenden der Bestellung an uns übertragen.
Läuft die Bestellstrecke als Ebene eingebettet auf der eigenen Webseite eines Betriebs, werden Warenkorb- und Kanal-Cookies mit dem Merkmal „Partitioned“ gesetzt: Sie gelten dann nur innerhalb genau dieser Wirtsseite und taugen konstruktionsbedingt nicht zur seitenübergreifenden Verfolgung.
5. Empfänger im Überblick
- Der jeweilige Betrieb/Verein — Ihre Bestell-, Termin- und Anfragedaten (er ist dafür Verantwortlicher).
- netcup GmbH (Karlsruhe, Deutschland) — Serverbetrieb im Rechenzentrum Wien als Auftragsverarbeiter, Testserver (Abschnitt 3.19) und Postfach unseres Kundencenters; zusätzlich Registrar für Domainbestellungen der Betriebe (Abschnitt 3.15).
- Brevo (Sendinblue GmbH), Berlin — E-Mail-Versand, Auftragsverarbeiter.
- Zahlungsschnittstelle des Betreibers und Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland) — Zahlungsabwicklung; Kartendaten nur bei Stripe.
- fiskaly GmbH (Wien) — Signatur der Kassenbelege der Betriebe (Abschnitt 3.14); keine Gastdaten.
- IPAX (Österreich) — zweiter Nameserver-Standort (nur Zonendaten) und zweiter Standort der verschlüsselten Datensicherungen (Abschnitt 3.19), Auftragsverarbeiter.
- Zadarma — Telefonie, SMS und maschinelle Abschrift aufgezeichneter Gespräche unseres Kundencenters (Abschnitt 3.17) sowie SMS-Codes bei der Eintragung (Abschnitt 3.11); der Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird abgeschlossen.
- Google (Firebase Cloud Messaging) — Weckrufe an die Apps der Betriebe und unserer Mitarbeiter, ohne Namen, Rufnummern oder Bestellinhalte (Abschnitte 3.5 und 3.17); der Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird abgeschlossen.
- Mergeport — Schnittstelle zu Lieferplattformen, nur bei gebuchter Plattform-Anbindung des Betriebs (Abschnitt 3.5); der Vertrag zur Auftragsverarbeitung wird abgeschlossen.
- Telegram FZ-LLC (VAE) — bei aktiver Verknüpfung durch Sie; zusätzlich für Störungsbenachrichtigungen an den Plattformbetreiber (Fehlercode, betroffene Funktion, Name des Betriebs; siehe „Technische Fehlerprotokolle“), für Sicherheitsmeldungen mit IP-Adresse (Abschnitt 3.2) und für Benachrichtigungen unserer Mitarbeiter über neue Anfragen, nur mit Art der Anfrage und Link (Abschnitt 3.17).
- Anthropic PBC (USA) — nur Speisekarten und Artikeltexte der Betriebe sowie maskierte Hilfefragen (Abschnitt 3.12) und gekürzte, geschwärzte Nachrichten an unser Kundencenter zur Einstufung nach Dringlichkeit (Abschnitt 3.17), nie Gastdaten aus unseren Beständen.
- OpenStreetMap/Nominatim — nur Server-zu-Server, nur Betriebsanschriften.
- Behörden und Gerichte, soweit gesetzlich verpflichtet.
Eine Übermittlung in Drittländer findet darüber hinaus nicht statt (zu Telegram und Anthropic siehe die Abschnitte 3.10 und 3.12). Google kann Push-Kennungen auch in den USA verarbeiten; Google ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert (Art 45 DSGVO).
6. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art 15 DSGVO), Berichtigung (Art 16), Löschung (Art 17), Einschränkung (Art 18), Datenübertragbarkeit (Art 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art 21). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Wenden Sie sich an info@merkichmir.at; betrifft Ihr Anliegen eine Bestellung, einen Termin oder eine Anfrage bei einem Betrieb, leiten wir es an den verantwortlichen Betrieb weiter — oder Sie wenden sich direkt an ihn (Kontakt im Impressum seiner Seite).
Sie können sich außerdem bei der österreichischen Datenschutzbehörde beschweren: Barichgasse 40–42, 1030 Wien, dsb@dsb.gv.at, www.dsb.gv.at.
7. Änderungen
Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich Funktionen oder Dienstleister ändern; es gilt die auf dieser Seite veröffentlichte Fassung mit Standdatum.
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